unsere geschichte.
Wir sind Nora Sevbihiv Sinemillioglu und Paloma Rodríguez Carrington. 2019 haben wir frameshift gegründet, um Menschen zu begleiten, die aus aller Welt nach Berlin kommen, um hier zu leben und zu arbeiten. Wir unterstützen frischgebackene und langjährige Berliner*innen dabei, Konflikte zu klären, Führungskompetenzen aufzubauen und die Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg zu stärken.
Wir haben beide fernab unserer Heimaten gelebt und wissen, was es bedeutet, sich in neuen Systemen ohne Unterstützung zurechtzufinden. frameshift ist die Anlaufstelle, die wir uns selbst gewünscht hätten, als wir Orientierung gebraucht haben.
wie wir arbeiten.
Wir haben Ethnologie studiert und uns in Mediation und systemischem Coaching weitergebildet. Unsere Ausbildung ist Basis jeder Mediation, jedes Coachings, jedes Trainings und jeder Moderation, immer zugeschnitten auf die Menschen im Raum.
Wir haben beide in mehr als neun Ländern gelebt und gearbeitet, darunter Frankreich, Mexiko, Syrien, die Niederlande, die Türkei und die USA. Diese Erfahrung prägt unsere Arbeitsweise: Wir schaffen Räume, in denen Menschen offen sprechen und gehört werden können und echter Perspektivwechsel stattfinden kann.
Wir arbeiten hauptsächlich auf Deutsch und Englisch, auf Anfrage auch auf Arabisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch. Wir begleiten daher besonders versiert Expat- und Migrant*innen-Communities in Berlin, deutschlandweit und international.
was wir mitbringen.
Diese Prinzipien prägen jede Sitzung, die wir begleiten, unabhängig vom Thema oder der Gruppe:
allparteilichkeit.
Wir sind keine neutralen Außenstehenden. Wir sind allen Beteiligten gleichermaßen verpflichtet und stehen ihnen jeweils in ihren Positionen bei. Wir sorgen für einen Raum, in dem jede*r einzelne gehört und verstanden werden kann. Wir selbst bringen keine eigene Inhalte ein und beziehen keine eigene Position.
empathie.
Wir gehen davon aus, dass Menschen gute Gründe für ihr Handeln haben, auch wenn diese nicht immer offensichtlich sind. Wir halten Ambiguitäten aus, nehmen Bedürfnisse ernst und versuchen gemeinsam Handlungsräume zu vergrüßern.
flexibilität.
In Gesprächen können sich neue Ziele oder Prioritäten ergeben. Dann ist es wichtig, vom eigentlich Plan abweichen zu können und nicht starr an vermeintlich Wichtigem festzuhalten.
klare struktur.
Wir bereiten jede Sitzung im Voraus vor und halten Gespräche auf Kurs, damit sich Klient*innen auf den Inhalt konzentrieren können, nicht auf den Prozess.
zeitmanagement.
Wir behalten die Zeit im Blick und planen Pausen, bevor sie gebraucht werden, nicht erst danach.
kreative methoden.
Wir nutzen Formate wie strukturierte Dialogmethoden, visuelle Methoden und gezielte Übungen, um eine Gruppe aus festgefahrenen Situationen herauszuführen.
unsere grundwerte.
Antirassismus, Inklusion, Geschlechtervielfalt, intersektionaler Feminismus und Nachhaltigkeit leiten unsere Arbeit. frameshift setzt sich dafür ein, diese Werte in die tägliche Praxis der Menschen und Institutionen einzubringen, mit denen wir arbeiten.
Wir erwarten keine Perfektion, weder von unseren Klient*innen noch von uns selbst. Jeder ist auf dem eigenen Weg. Unser Ziel ist es, Gespräche zu eröffnen, Sicherheit zu schaffen und Klient*innen dabei zu helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen, ob persönlich oder beruflich.
unser name.
frameshift steht für den aktiven Wechsel der Perspektive. Mediation und Coaching bedeuten beide, ein bestehendes Muster zu verlassen und in ein neues zu treten, den Rahmen zu verändern, durch den wir Ereignisse und Beziehungen betrachten.
Der Begriff stammt aus der Genetik: Eine Frameshift-Mutation ist eine kleine Veränderung, eine Einfügung oder Streichung, die verändert, wie eine DNA-Sequenz gelesen wird. Wir nutzen das als Bild für unsere Arbeit: kleine Verschiebungen, die verändern, wie eine Situation gelesen wird, und die Tür zu etwas Neuem öffnen.
Der Name verweist auch auf die Kunst: Verschiebt man ein Werk innerhalb seines Rahmens, kann sich verändern, was Betrachtende sehen, sogar was das Werk bedeutet. Diese Verbindung von Wissenschaft und Kunst spiegelt unsere Arbeitsweise wider, eine Verbindung aus intuitivem Beziehungsverständnis und Erkenntnissen der Sozialwissenschaften.
